Häufige Fragen

Was ist SolarDashboard?

SolarDashboard kann deine Photovoltaikanlage überwachen. Es zeigt Solarwerte, Verbrauchsdaten und den Ladezustand des Heimspeichers an. Mit diesen Informationen kann SolarDashboard überschüssigen Solarstrom nutzen. So kannst du deine Geräte mit grünem Strom aus deiner Photovoltaikanlage betreiben. Wenn nicht mehr genügend Solarstrom verfügbar ist, werden die Geräte wieder ausgeschaltet. Für Wallboxen wird sogar dynamisches Überschussladen unterstützt. Das bedeutet, dass die Ladeleistung an den verfügbaren Solarüberschuss angepasst wird, sodass du möglichst keinen zusätzlichen Strom aus dem Netz beziehen musst.

Welche Geräte werden unterstützt?

SolarDashboard unterstützt die Nutzung von überschüssigem Solarstrom für die folgenden Geräte:

  • Elektrofahrzeuge: Škoda Enyaq, Audi e-tron, Seat Cupra Born. Da OEMs wie Volkswagen und Tesla den API-Zugriff für Drittanbieter zunehmend einschränken, erwarten wir, dass weitere Hersteller folgen werden. Um eine zuverlässigere Nutzererfahrung zu gewährleisten, konzentrieren wir uns künftig stärker auf die Integration weiterer Wallboxen.
  • Wallboxen: Alfen, Easee, Fronius Wattpilot, go-e Charger (V2 und neuere Modelle), NRGkick, SMA, Wallbox Pulsar Plus, Zaptec
  • HomeKit & Matter: Smarte Geräte, die HomeKit oder Matter unterstützen (z. B. Steckdosen, Schalter, Lampen, Shelly, Philips Hue oder andere Geräte)

Warum werden Teslas nicht mehr unterstützt?

Tesla hat das Preismodell für die Nutzung der APIs geändert, die für die Verbindung mit den Fahrzeugen erforderlich sind. Die neuen Preise sind deutlich zu hoch und würden mehr kosten als die möglichen Einsparungen, die Nutzer mit SolarDashboard erzielen können.

Welche Wechselrichter oder Energiezähler werden unterstützt?

  • SolarEdge Wechselrichter
  • SMA Wechselrichter
  • Tesla Powerwall
  • Kostal Wechselrichter
  • Huawei Wechselrichter
  • Fronius
  • GoodWe
  • Enphase
  • Weitere folgen in Kürze.

Werden auch Smart Meter unterstützt?

Aktuell unterstützen wir die Tesla Powerwall, die über einen integrierten Energiezähler verfügt.
Die Unterstützung weiterer Smart Meter – zum Beispiel von Shelly – ist derzeit in Planung.

Wie werden Benutzernamen und Passwörter von Drittanbietern behandelt?

Benutzernamen oder Passwörter werden nicht direkt gespeichert. Nur die Zugriffstoken werden verschlüsselt im iOS- oder macOS-Schlüsselbund gespeichert.

Muss die App im Vordergrund laufen?

Die Nutzung des Solarüberschusses funktioniert am besten, wenn die App dauerhaft im Vordergrund geöffnet ist. Ideal ist dafür ein älteres iPhone oder iPad, das dauerhaft mit Strom versorgt wird und auf dem SolarDashboard aktiv im Vordergrund läuft. Zum Beispiel kannst du ein älteres iPad an der Wand montieren. Alternativ ist SolarDashboard auch für macOS verfügbar. Wenn die App und der Mac dauerhaft geöffnet und aktiv sind, erfolgt die Aktualisierung der Solar- und Überschussdaten sehr häufig und zeitnah.

Bleibt die App im Hintergrund aktiv?

Grundsätzlich läuft die App auf modernen iPhones und iPads auch im Hintergrund. Die Aktualisierungsfrequenz lässt sich nicht exakt bestimmen, da das Hintergrundverhalten von Apple gesteuert wird. Auf modernen Geräten erfolgt die Aktualisierung jedoch etwa alle 20 bis 30 Minuten. Das Aktualisierungsintervall im Hintergrund hängt vom Akkustand, den verfügbaren Ressourcen (CPU & RAM) und der Art der Internetverbindung (WLAN oder 5G) ab.

Wie viel kann ich pro Jahr beim Laden eines Elektrofahrzeugs mit SolarDashboard sparen?

SolarDashboard kann mehrere hundert Euro pro Jahr an Stromkosten sparen.
Das folgende Beispiel zeigt mögliche Einsparungen in Deutschland:
Jährliche Fahrleistung: 15.000 Kilometer
Durchschnittlicher Verbrauch Model 3: 16 kWh / 100 km
Gesamtverbrauch pro Jahr: 2400 kWh
Anteil der Ladevorgänge zu Hause: 75 %
= 1800 kWh zu Hause und 600 kWh am Schnelllader
Stromkosten ohne SolarDashboard zu Hause (bei durchschnittlich 40 Cent / kWh): 720 Euro
Anteil des Ladens mit Solarüberschuss über SolarDashboard: 50 % (900 kWh)
Allerdings wurden 900 kWh nicht eingespeist, sodass eine Einspeisevergütung von ca. 65 Euro entfällt
Stromkosten mit Solarüberschuss: 425 Euro (50 % Netzbezug + 65 Euro entgangene Einspeisevergütung)
Ersparnis von ca. 300 Euro pro Jahr

Was passiert, wenn sich das Elektrofahrzeug nicht in der Nähe der Solaranlage befindet?

SolarDashboard kann automatisch erkennen, ob sich das Elektrofahrzeug (Audi, VW, Seat, Skoda) am Standort der Photovoltaikanlage befindet. Deine Standortdaten werden nicht für andere Zwecke verwendet und nicht an Drittanbieter übertragen.

Welche Smartphones, Computer und Tablets unterstützt SolarDashboard?

SolarDashboard ist derzeit für iPhone und iPad verfügbar (ab iOS 16). Zusätzlich kann SolarDashboard auf Macs ab macOS 13 installiert werden.

Kann ich festlegen, dass ein bestimmter Batteriestand garantiert geladen wird, wenn nicht genügend Solarstrom verfügbar ist?

Ja, in SolarDashboard können verschiedene Einstellungen für das Ladeverhalten vorgenommen werden. Zum Beispiel kann festgelegt werden, dass ein bestimmter Ladestand erreicht sein muss, bevor dynamisches Laden mit Solarüberschuss aktiviert wird.

Wie wirkt sich der dauerhafte Betrieb der App auf den Akkuverbrauch von iPhone oder iPad aus?

Die Hintergrundaktualisierung wird von Apples iOS-Betriebssystem so gut gesteuert, dass sie keinen spürbaren Einfluss auf den Akkustand von iPhone oder iPad hat. Eine dauerhaft im Vordergrund geöffnete App verkürzt jedoch die Akkulaufzeit. Ein gedimmter Bildschirm kann hier helfen. Alternativ kann das Gerät einfach dauerhaft mit einem Ladekabel verbunden werden.

Wie viel kostet SolarDashboard?

SolarDashboard ist aktuell größtenteils kostenlos. Einige Funktionen, wie das Laden von Elektrofahrzeugen oder die Nutzung von HomeKit-Geräten mit Solarüberschuss, erfordern ein monatliches Abonnement, das jederzeit gekündigt werden kann. Die Preise variieren je nach Land und werden in der App angezeigt.

Welche HomeKit-Geräte empfehlt ihr?

SolarDashboard unterstützt bereits eine große Auswahl an HomeKit- und Matter-Geräten. Mit Matter kannst du noch mehr Smart-Home-Geräte verbinden und direkt in SolarDashboard nutzen — einschließlich Produkten von Shelly, IKEA und vielen anderen Herstellern.

Wie kann ich die Entwickler kontaktieren?

Schreib uns einfach eine E-Mail an info@tapwork.de